| | #1 |
| Mein Maya-Umstieg auf Linux
Ok, eigentlich passt es eher ins Off-Topic, aber es ist Maya-bezogen und deswegen schreib ichs hier. Ich hoffe, unser großer Meister erschlägt mich nicht Mittlerweile hab ich die Nase voll von Maya unter Windows XP 32bit und ATi. Andauernd crashed es. Hauptsächlich wegen dem ATI Grafiktreiber. Also versuche ich den Wechsel zu Linux. Linux ansich ist ja nichts neues, hab ich schon seit Jahren und mein Router läuft auf FreeBSD . Auf jeden Fall will ich hier berichten, ob dann alles besser geht xD Teilweise hab ich mit Maya im Moment schon alle 7 bis 8 Minuten einen crash. Vorallem wenn ich noch eine Szene mit Paint Effects habe. Also Distribution hab ich mir Sabayon Linux ausgesucht. Ich hatte vorher Gentoo. Aber Gentoo hat keinen Installer und ich wollte nicht ewig und drei Tage drauf warten, dass Linux installiert ist. Also bin ich nunmal gespannt, ob alles glatt geht mit Linux und Maya Installation. |
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"Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." [Albert Einstein]
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| | #2 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Also auf Arbeit hatte ich mal Maya8 mit Fedora7 am laufen und hab keinerlei Probleme festgestellt... wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg |
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| | #3 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Hast auf jeden Fall einen guten Plan. Ich habe vor einiger Zeit mal mit Maya unter Linux rumgespielt, hab aber nie ernsthaft auf der Linux-Plattform damit gearbeitet. Geplant ist bei mir eigentlich auch schon länger ein kompletter Umstieg auf Linux, aber wie das halt immer so ist, man bleibt doch irgendwie bequem. Da es öfter auch an bestimmten Plugin's oder Features unter Linux mangelt, bin ich auch immer etwas zurückhalten. Allgemein habe ich aber schon lange die Nase voll von M$! Vielleicht hilft Dir aber schon ein Umstieg auf eine NVidia-Karte. Ob die ATI-Unterstützung von Maya unter Linux besser ist, mag ich ein bisschen zu bezweifeln. Oder kennst Du andere Aussagen? Gibt es einen Grund, warum Du gerade Sabayon Linux nehmen willst? Ich kenne mich im Distributions-Dschungel nicht ganz so gut aus, würde mich daher also brennends dafür interessieren. Viel Erfolg beim Umstieg. |
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- Heute schon gep*otosh**pe*? -
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| | #4 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Nunja, auf meinem Laptop lief (bis er den Geist aufgab) ausschließlich Gentoo Linux. Auch vorher hatte ich schon Gentoo auf diversen Rechnern gehabt (nach SuSE und Debian). Gentoo war dann auch die Distro die ich am längsten am laufen hatte. Das Problem bei Gentoo ist aber leider, dass es ohne Installer daher kommt. Man startet es von einer LiveCD, lädt sich dann die Sources des Grundsystems herunter, stellt ein und lässt kompilieren. Danach "chrooted" man in dieses rudimentäre System und kompiliert sich nach und nach alles was man braucht und muss auch sonst das meiste per Hand einrichten. Inklusive Kernel-Konfiguration, bootloader usw... Da ist man dann doch schon sehr lange beschäftigt und muss trotzdem oft einen Blick auf seine Installation werfen. Und soviel Zeit wollte ich eigentlich nicht aufbringen, aber ich wollte auch nicht wirklich auf Gentoo verzichten. Und eben jenes Sabayon basiert auf Gentoo Linux, ist halt nur um einiges komfortabler. Zugegeben, ich hab grad noch einige Probleme mit dem Bootloader (hatte aber zwischendurch noch einiges anderes zu tun), aber darum kümmer ich mich nachher noch. Sabayon ist halt nichts für Anfänger, aber in der Regel auch für weniger versierte Benutzer geeignet. Es bietet auch allen Grafik-Schnickschnack der zur Zeit so unter Linux aktuell ist. Ansich also doch eine schöne Distro. Und wie gesagt, ich wollte mich jetzt auch nicht wieder mit einer anderen Distribution rumschlagen, wo man sich erstmal in dessen eigenheiten einarbeiten muss. Mittlerweile nutze ich Linux seit knapp 9 Jahren und Gentoo sicherlich auch schon 5 oder 6 Jahre. Jetzt wieder ne komplett andere Distribution zu nehmen würde mich dann doch etwas zurückwerfen. |
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| | #5 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Ich hatte mir neulich mal Ubuntu Studio angeschaut und bis auf ein paar Probleme mit der Grafikkarte (Benutzerseitig - Windoof boon halt) die sich nach ein paar Foren lesen gegeben hatten hat mir das eingentlich ganz gut gefallen. Mir fehlt entgültig eigentlich nur noch PS zum finalen Umstieg. XSI auf das ich bald umsteig gibts ja auch für Linux.
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| | #6 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Ich empfehle dir nicht, Maya unter Linux laufen zu lassen, zudem noch mit einer ATI-Karte. Ich hatte vor einiger Zeit Ubuntu gehabt -64bit- und Maya lief sau lahm, lag vor allem daran dass ATI nur selten neue Treiber für Linux rausbringt. PS: Hab' mal gerade auf der ATI Seite nach neuen Treibern geschaut, sieht so aus als gäbe es einen neuen (Datum 20.8)! |
| | #7 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Ja, Ubuntu habe ich mir vor einiger Zeit auch mal angeschaut. Eigentlich hat es mir ganz gut gefallen. Fand es sehr einsteigerfreundlich und pflegeleicht, zumindestens bis zu einem gewissen Punkt, den man aber leider bei Linux sehr schnell überschreiten kann. |
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- Heute schon gep*otosh**pe*? -
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| | #8 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Najo, installiert isses erstmal Jetzt muss ich noch den rpm-Manager installieren, denn Maya wird als .rpm Paket ausgeliefert. |
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"Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." [Albert Einstein]
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| | #9 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
So. Maya läuft. Also geschwindigkeitstechnisch kann ich bisher nicht meckern. Die Benutzeroberfläche reagiert jedenfalls schonmal besser als unter Windows. Die Rendergeschwindigkeit konnte ich leider noch nicht testen. Das einzige Manko bisher ist der, dass die Viewports nicht aktualisieren, wenn ich in ein Maya-Fremdes Fenster klicke und danach zu Maya zurückwechsel. Ich muss dann erst in einen der Viewports klicken. Aber das ist eher ein geringes Problem. |
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"Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." [Albert Einstein]
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| | #10 |
| AW: Mein Maya-Umstieg auf Linux
Also: Bisher hab ich folgendes festgestellt: - das Laden der Szenen läuft um einiges schneller - öffnen von Render Settings, Hypershade etc. läuft auch schneller ab - einzig und allein das ändern der Größe eines Fensters ist etwas langsamer, aber das liegt wohl am Grafiktreiber - rendern geht auch schneller. Aber das liegt wohl am 64bit Linux. Genaue Tests WinXP 64 bit vs. Linux 64bit werde ich aber auch noch machen - Die Anzahl der Abstürze ist um eine Vielzahl geringer - bisher keine Abstürze beim Modellieren oder ändern von Eigenschaften, oder aufklappen von Drop Down Frames, keine Abstürze beim Wechseln der Ansichten - es kam nur 2x zum Absturz als ich eine Gamma Correct Node von der Hypershade Create Bar in die Working Area mittels der mittleren Maustaste gezogen habe. Aber das ist kein genereller Crash Grund, da ich dies auch schon 20x hintereinander mit verschiedenen Shadern als Ziel machen konnte - dass die Ansichten ab und zu nicht korrekt aktualisiert werden, liegt auch am Grafiktreiber, aber evtl. kann ich das mit dem ändern einiger X.Org Server einstellungen beseitigen. - die linux version belastet das System geringer als die Windows Version, trotz normaler Priorität. - keine Out Of Memory Fehler beim Rendern (aber ok, 64bit unterstützt _etwas_ mehr speicher Weiteres folgt |
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