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| Praktikumsgrübelei
ich mach gerade ja eines und kann mich nicht beschweren. Hier macht man kaffee wenn man ihn leer macht..außer cheffe, der sagt wenigstens bescheid *g* Ich schätze ich hab hier auch glück, da es ein kleiner betrieb ist und ich mich recht gut auskenn bin ich beinahe alleine verantwortlich für die visualisierung unserer Projekte. Klar muss ich auch ätzende arbeiten machen aber dafür können die leute, dies drauf haben ungestört ihren job machen; Pläne falten, ordner archivieren und reisekostentabellen abtippen kostet ja auch kostbare zeit! und immerhin investieren sie ja auch kostbare zeit in mich. ein praktikant kann in der regel noch nich viel und muss eingewiesen und angeleitet werden. lg Helena |
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| | #2 |
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Hi Helena! Also ich muss Ehrlich sagen das die Überschrift nicht so richtig mit Deinem Text zusammen passen will. Man vermutet das Du dich hier auskot** und dann so ein verhaltener Lobgesang auf deine Situation im Praktikum. Aber unterschwellig merkt man Dir doch eine gewisse unzufriedenheit an, da es sonst nicht zu diesen Worten gekommen wären. Erinnert mich ein wenig an meine Liebesbriefe an die Ex aus der Pubertären-phase In ein und dem selben Satz schreibt man das man sie liebt und zurückhaben möchte und Sie nie wieder sehen will Also, kotz dich ruhig aus mfg&halte durch, gunnar |
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| | #3 |
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^^ du, das liegt daran dass ich eigentlich auf n anderes thema geantwortet hab und mein statement hierher verschoben wurde... ich finds auch ziemlich irritierend aber naja.. ich mag mein praktikum meistens ^^ manchmal isses auch ätzend aber an sich *g |
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| | #4 |
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| | #5 |
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Ab und an sollte ich wohl doch mal die Beiträge komplett lesen, bevor ich sie verschiebe. |
| | SPEKTRALFABRIK - Medienkomposition und Sound Design
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| | #6 |
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Hiho.... kein Schlechtes Thema, zumal das bei uns auch immer wieder Diskussionsrunden auslöst. Ich werde mich nach meinem Kurs ganz speziell erstmal nach nem Praktikum umsehen. Viele sagen das is quatsch, man wird nur ausgenutzt, muss akkern wie verrückt und bekommt nicht mal Geld dafür. Das stimmt mittlerweile aber nicht mehr... ok, ok, ich kann im Mom nur von der Gamesbranche sprechen - hab mittlerweile mit einigen Firmen gesprochen und mich viel umgehört - mittlerweile werden Praktika sogar recht anständig bezahlt (ok, das variiert natürlich je nach Firma), man lernt sehr viel und steht nicht unter so massivem Druck. Gibt mit Sicherheit ausnahmen... aber die gibts immer. Ich finds ne gute Sache - vor allem um in nen neuen Beruf einzusteigen.... und ich verdiene allemal mehr als jetzt (arbeite nebenher auf 400€-Basis als Freelancer). Von daher: Betrieb gut anschauen und machen - Berufserfahrung ist Gold wert.... |
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| | #7 |
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Hi da ich ein mit Verursacher dieses Threads bin, melde ich mich hier auch mal zu Wort. Also evtl. war das missverständlich zu verstehen Ich hab bloß sehr oft (gerade in der 3D und VFX-Industrie) von Betrieben gehört die 50% + Praktikanten haben und ihre Filma somait am laufen halten. Die Praktikanten werden dort mit dem Versprechen gehalten, evtl. einmal eingestellt zu werden. Und das sie an großen Projekten mitmachen können. Und das ist nicht gut denn: Praktikanten sind als Praktikanten zu sehen und nicht als erfahrenes Personal... wenn ein Praktikant so gut ist um als erfahrenes Personal eingesetzt zu werden, dann muss man ihn auch als solches behandeln / bezahlen. Die Firma kann durch den niedrigen Lohn der Praktikanten auch niedrigere Preise auf dem Markt anbieten und macht ihn damit kaputt! Die Leute hier bei mir im Büro versuchen den Praktikanten wirklich noch was beizubringen und beantworten auch schwerere fragen geduldig und ausführlich. Das überrascht viele Praktikanten bei uns, weil sie es einfach nicht gewohnt sind. Davon ausgehend war meine Reaktion eben, dass es warscheinlich noch viele Orte gibt, an denen Praktikanten die Müllentsorger, Handlanger und Kaffeemacher sind und nicht, wie es eigentlich sein sollte, das lernen, was der Betrieb eigentlich macht und darin Erfahrung sammeln. Naja wie dem auch sei... Aus meiner Sicht war es sehr gut, das ich mehrere Praktikas gemacht habe und das schon recht früh (Gleich nach der Schule). Ich konnte wirklich Erfahrung sammeln und habe einiges dabei gelernt. Von daher kann man´s kaum besser ausdrücken als Mercedes |
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| | #8 |
| Ich kann nur jedem raten, kein unbezahltes Praktikum zu machen. Lernen hin, lernen her! Schließlich arbeitet man auch als Praktikant meist vollzeit. Die mangelnde Berufserfahrung sollte sich dann halt in der Höhe des Gehalts niederschlagen. Unter 600-800 EUR würd ich's knicken, es sei denn die Firma ist extrem hochrangig, sodass es sich positiv im Lebenslauf macht. Aber hochrangige Firmen, zahlen in der Regel auch ihren Praktikanten ein kleines Gehalt aus. Schwarze Schafe sind meist gut daran zu erkennen, dass 90% der Jobangebote auf deren Website aus Praktikumsangeboten bestehen. Aber hey, dass sollte hier doch eigentlich ein positiver Thread werden. |
| | SPEKTRALFABRIK - Medienkomposition und Sound Design
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| | #9 |
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Im prinzip laueft es doch auf folgendes beim praktikum hinaus. Die firma vertraut dem praktikanten das er gewisse dinge kann und jemanden an arbeit entlastet, dafuer bezahl ich ihn etwas weniger und er lernt etwas weil er mit ihn der produktion steckt. Ist ein faire sache, eine firma die nichts bezahlt ist zwielichtig und unprofessionell. In London zBsp. ist es ueblich das es jede menge 'runner' gibt, die kommen von der schule und haben ein degree in what ever. Machen dann kaffee, schleppen monitore, botengaenge und rauemen die tassen weg. Wenn sie nichts zu tun haben sitzen sie am rechner und arbeiten an einer aufgabe, bei bedarf mit input von den artists. Ich habe mal einem kollegen 15 minuten zugehoert wie er einer 'runnerin' erklaert hat wie sie ihr gesicht modelieren soll damit es gut fuers riggen geeignet ist, da lohnt es sich dann schon mal ein paar wochen zu spuelen ;-) Nach ein halben oder einem jahr kriegen die wenn sie sich gut angestellt haben eine junior position und los gehts. Runner sind immer bezahlt, die gehoeren zum studio dazu wie alle anderen auch. |
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| | #10 |
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Die Firma sollte auch nicht vergessen, das - soweit ich informiert bin - der Arbeitgeber auch noch Unterstützung (Geld) für jeden Praktikanten bekommt. Und dann wird er auch unterstützt vom Praktikanten - am Anfang eventuell nicht so stark, da der Praktikant wie jeder Neue erstmal etwas sich auskennen lernen muss in der Firma, dann in der Aufgabe und Position usw. Aber dann geht es ja auch schon los ... Das sollte sich jeder, der sich um einen Praktikumsplatz bemüht auch in Betracht ziehen. Also eine faire Bezahlung sollte durchaus drinnen sein! Viele Grüße wal P.S.:Ich glaube so ganz unverschuldet bin ich ja auch nicht gewesen an diesem Thema oder? |
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