| | #1 |
| PDF Export: Welcher Weg
Hallo, ein Freund stellte mir die Frage und ich wußte keine richtige Antwort, weil ich im Print Bereich nicht so aktiv bin. Ich versprach ihm aber mich mal zu erkundigen und das tu ich hiermit: Er wollte wissen, welcher Weg für die Erzeugung eines PDFs für die Weiterverarbeitung in einer Druckerei der Beste ist. Es ist wohl mal üblich gewesen, anstelle aus InDesign und Co. das PDF direkt zu erzeugen, eine Postscript Datei zu erstellen und diese dann erst im Distiller zu einem PDF zu machen. Ist dieser Weg noch zeitgemäßig oder können InDesign und Co. inzwischen problemlos PDF/X mit allen notwendigen Standards, die für die Weiterverarbeitung notwendig sind, erzeugen? Früher gab es wohl oftmals Probleme, obwohl ein PDF/X File aus einer Design-Applikationen erzeugt wurde, doch irgendwas nicht stimmte, weil irgendwelche Standards verletzt worden. Danke, Peter |
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- Heute schon gep*otosh**pe*? -
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| | #2 |
| Code: edit: Sch**** is der Beitrag lang geworden 0o Man muss nur ne kleine Unterscheidung treffen. In der Praxis hat sich bei meinen beiden Druckerein folgendes als Sinnvoll herausgestellt: für Inkjet-Plott und Laser: Ausgabe in pdf/x-4 und (nich komisch gucken) alle Farben und Bilder in sRGB Farbraum. hat den Einfachen Grund das die Konvertierung in CMYK Farben im Drucker selbst heute richtig gut klappt. Gibt man alles in RGB aus hat man auch keine Probleme mit Transparenzen, Masken etc. Die Transparenzreduzierung hat bei mir bisher noch NIE ein befriedigendes Ergebnis mit CMYK Farben erzeugt. Auserdem sind gedruckte Verläufe z.b. viel feinstufiger da alle Farben auch die Grundfarben, aus alle 4 Farben gemischt werden. Bei Offset ist das im Grunde das gleiche nur: Diese Druckerein haben genau Vorgaben, wie die Datei aussehen muss(Beschnittzugabe, Farbprofil,etc). Auserdem macht es gerade bei Offset sinn, eventuell nur 1-3 Farben zu drucken. Jede Farbe kostet extra - da ja für jede Farbe ne Druckplatte hergestellt werden muss und natürlich die einzelnen Farben getrennt aufs Papier kommen. Daher ist es dort sinnvoll in CMYK zu arbeiten. Aber auch da gilt .. Ist das platt vollformatisch mit farbe gefüllt (trifft auf die meißten Konzertplakate z.b. zu) kann man auch dort in RGB arbeiten, da Farbränder(überlappung) quasi nicht sichtbar sind. Es gibt natürlich CMYK verfächter - dennoch - ich hab anfang des Jahres in der Page gelesen das im Sinne der Vereinheitlichung sich RGB im Printbereich langfristig durchsetzen wird. Das hängt maßgeblich mit der steigenden Bedeutung digitaler Medien zusammen, da es vom Arbeitsaufwand her nicht sinnvoll ist extra wegen des Drucks eine CMYK Fassung anzufertigen, da Farben/Verläufe/transparenzen speziell für den Farbraum+Farbprofil optimiert werden müssen. Ich hoffe das hilft p.s.: in der gleichen PAGE war n Artikel zu den PDF-X standarts - was sie können und was man lassen soll abgedruckt. Wenn du magst kann ich dir den ma schicken. |
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| | #3 |
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Hallo Lamarc, wow, vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung. Ich denke das hilft schon sehr, ich werde das gleich mal weiterleiten. Der Artikel, den Du erwähnst, wäre sicherlich sehr hilfreich und würde mich/uns auch interessieren ... Peter |
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- Heute schon gep*otosh**pe*? -
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| | #4 |
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Zu erwähnen ist vllt. noch, dass die Überprüfung auf Fehler selbst in CS5.5 nicht zuverlässig funktioniert, manchmal werden Copyright Probleme mit Schriften, Bilder im falschen Farbraum/ falscher Aufösung erkannt, machmal auch nicht – hat etwas von einem Glücksspiel. Wenn kein Risiko eingegangen werden soll, also lieber von Hand im Acrobat den Preflight anwerfen.
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| | #5 |
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Wertvoller Kommentar - alternativ kann man auch über die Bridge die Farbraumeinstellungen für die gesamte Suite global festlegen(hab ich gehört) .. da ich fast alles in RGB mitlerweile mache kümmerts mich nich xD
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