| Umfrageergebnis anzeigen: Frei oder angestellt? | |||
| Derzeit Freiberufler | | 10 | 40,00% |
| Derzeit Angestellter | | 7 | 28,00% |
| Wünsche mir Freiberuflichkeit | | 5 | 20,00% |
| Wünsche mir Festanstellung | | 6 | 24,00% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 25. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | #1 |
| Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Um mal 'nen kleinen Überblick zu bekommen. Wer von euch ist im Augenblick festangestellt und wer von euch arbeitet frei? Welche Gründe hat das? Hab ihr diese Entscheiidung freiwillig getroffen oder gab es einfach keine Alternativen? Ich selbst bin derzeit in einer unbefristeten Festanstellung beschäftigt, habe aber sehr schnell gemerkt, dass diese Form des Broterwerbs nichts für mich ist. Ich bevorzuge ein selbstbestimmtes Leben mit flexibler Zeiteinteilung, weshalb ich mich auch dazu entschlossen habe, in naher Zukunft aus dem Vertrag auszutreten. Andererseits haben viele Artists oft gar keine andere Wahl, als frei zu arbeiten, weil immer weniger Firmen langfristige Verträge eingehen möchten. Wie seht ihr das? Festanstellung gegen Freiberuflichkeit, Sicherheit gegen Freiheit. Was bevorzugt ihr? Wo seht ihr Vor- und Nachteile? Wie sind eure Erfahrungen? Was wünscht ihr euch für die Zukunft? pixi |
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| | #2 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Freelancing ist so ein doppelschneidiges Schwert, aber jede Medallie hat eben seine Kehrseite. Hat jemand schonmal daran gedacht, sich mit anderen Künstlern/Freiberuflern ala "Massive Black" über die Entfernung als Studio zusammen zu tun? Soweit ich weiß waren das anfänglich ein Haufen Leute überall in den USA verstreut, die sich zusammengetan hatten um in der Gruppe konkurrenzfähiger zu sein. Die hatten erst weit nach Studio-Gründung tatsächliche Büroräume, funktionierten aber dennoch super per Internet als Studio-Einheit, was aber keiner der Klienten wußte. Wenn die die Räumlichkeiten besuchen wollten, wurde ihnen immer erkärt, man wäre wegen Unordnung etc nicht auf Besucher eingerichtet. Later! |
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"Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do." - Bruce Lee - |
| | #3 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Ein viel diskutiertes Thema... Ich bin seit fünf Jahren in einer Web-Agentur fest eingestellt. Ich hab schon oft darüber nachgedacht, allerdings würde ich das nicht alleine machen. In meiner Umgebung gibt es extrem viel Freelancer, der Markt hier ist ziemlich überfüllt. Die arbeiten aber alle allein und stoßen so oft an ihre Grenzen. Der Gedanke von TheRazorsEdge ist gar nicht so verkehrt... aber finde erstmal solche Leute. Nen guten Programmierer, nen 3D-Artisten... je nach dem was du vor hast. Ich glaube das ist nicht so einfach und braucht eine menge Vorarbeit. Also: mit den richtigen Leuten würd ichs wagen. Allerdings würde ich dann nicht hier bleiben... |
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| | #4 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Mal abgesehen davon, dass Massive Black tolle Arbeit leistet, ist es auch ein interessantes Firmenkonzept wie ich finde. Vorallem für Einsteiger in die Brange gibt es meiner Meinung nach keinen anderen Weg als eine Festanstellung. Von vorn herein gleich als Freelancer arbeiten zu wollen ist glaube ich allein aus Bekanntheitsgründen und dem draus resultierenden Kundenkreis kaum möglich... oder irre ich mich da? |
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| | #5 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Ich bin eher jemand der lieber mit Menschen zusammen arbeitet die Vorort sind. Da einfach die Qualität des Austauschs besser ist ,die Leute richtig kennen lernt und man einen ganz anderen Bezug zu seinem Arbeitsplatz hat. |
| | I've seen things ... |
| | #6 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung Zitat von L-rac » Yep, so seh ich es auch.Mercedes: Künstler für einen ordentlichen Staff sind weniger das Problem, denke ich. Finde mal einen Geschäftsführer, der nicht alle behummst. Da liegt der Knackpunkt. |
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| | #7 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
Hi Leute, in meiner letzten Firma, in der ich Praktikantin war, haben sie auch auf der Internetbasis als Team gearbeitet. Jeder einzelne war sonstwo in Deutschland verteilt aber die Leute kannten sich schon länger. Soweit ich weiss, wurden dann immer je nach Auftrag und Aufgabengebiet die Leute auf das jeweilige Projekt angesetzt. Wobei da sicher auch ne langjährige Vertrauensbasis da sein muss. Eben auch, dass man als Chef weiss, man kann sich auch auf die "freien" verlassen. Was ich bis jetzt auch gemerkt hat, dass man dringend Leute kennen muss. Es reicht nicht gut zum sein, sondern das muss auch die richtige Stelle wissen Ich bin in 2 Wochen mit meinem Studium jetzt fertig. Ich bleib dann erstmal an der SAE als Supervisor auf freiberuflicher Basis tätig. Da kann ich mich auch erstmal auf dem Markt umsehen von da aus. Das kann ich bis zu 2 Jahren machen. Liegt auch Nahe, weil ich noch den Bachelor 2010 machen will. Wie seht ihr das eigentlich? Ich bin im Moment (aber da schau ich mich erstmal noch um) der Meinung, dass wenn man mal ne bessere Position haben will, man wohl doch nen Titel braucht. Nicht das ich da heut und morgen gross einsteigen kann, aber nach ein paar Jahren Erfahrung sollte man auch noch sowas vorweisen können. Wie ist das bei euch so? Bine |
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| | #8 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung
ich stehe momentan noch ziemlich am anfang (ausbildung zum mediengestalter), merke aber schon hier nach jetzt knapp 3 jahren in der firma, dass eine festanstellung so ihre vorteile und aber eben auch nachteile hat. man hat auf jeden fall mehr freiheiten, macht am freitag den rechner aus und kann sich das wochenende um seine eigenen sachen kümmern. schwierig wird es in dem moment, wo man die "hobbieprojekte" und die zeit in der firma unabsichtlich vermischt...da muss man sich arg zusammenreissen um bei der sache zu bleiben...als freelancer würde es sicher niemanden interessieren wann du wo und wie die arbeit erledigst, solange am ende beide seiten zufrieden sind. in festanstellung sind die strukturen sehr festgefahren....wir sind hier ne grafikabteilung mit 20 mann, da hat man zwar viele profis an seiner seite und nen riesigen haufen input jeden tag, aber andererseits beschränkt sich das aufgabengebiet meist sehr weil jeder so seinen eigenen bereich hat. freelancing kann ich nur anhand der erfahrungen einiger mitarbeiter beurteilen...50/50..einige sind gegangen mit dem ziel was eigenes anzufangen, andere sind aus der freiberuflichkeit in unsere firma gekommen.... die Problematik bei der Zusammenarbeit ist immer einerseits das Können auf Bestimmten Gebieten als auch der Umgang untereinander.....ich arbeite viel mit meinem bruder zusammen und auch da kommt es ab und zu zum "crash" wenn jeder was anderes im kopf hat ^^ |
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| | #9 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung Zitat von reh-kitz » Networking ist das A&O im Entertainment-Business. Vitamin B braucht der Künstler! Zitat von reh-kitz » Das mit dem ausbildungsspezifischen Titel ist in DE idiotischerweise sehr wichtig, international aber absolut zweitranging bis komplett irrelevant. Im Rest der Welt zählt was man kann und wie das Portfolio aussieht, egal aus welchem Bereich man eigentlich kommt, nicht, daß man eine Urkunde hat die eine bestimmte Qualifikation zertifiziert, aber eventuell Mist erzählt. Ich selber hab meine BA's nicht mal in irgendetwas CG-relevantem, bin CG-Autodidakt und stoße da in DE auf sehr viel Hindernisse, die zB in den USA oder Australien absolut nicht existieren. Naja, der deutsche Markt ist in jeder Lebenslage schon immer extrem rückständig und unflexibel gewesen und daß sich das in absehbarer Zeit ändert, ist sehr unwahrscheinlich. Und das obwohl gute CG-Künstler hierzulande bei ständig steigendem Bedarf echte Mangelware sind. Go figure that one out! |
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"Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do." - Bruce Lee - |
| | #10 |
| AW: Freiberuflichkeit gegen Festanstellung Scheint ja eine klare Tendenz zu eher konservativem Sicherheitsstreben vorzuliegen. Interessant! Ich finde, die Form der Zusammenarbeit ist im Grunde nebensächlich, wenn man es schafft, die angestrebten Zielsetzungen auch wirklich zu erfüllen. Ob ich nun international über das Web tätig bin, macht dabei keinen Unterschied, es sei denn man braucht die Nestwärme der Kollegialität. Ich persönlich kann darauf sehr gut verzichten und bevorzuge die Unabbhängigkeit und freie Zeiteinteilung, auch wenn das Freiberuflertum viele Schwierigkeiten mit sich bringt. Ist definitiv eine Typfrage. Die Frage mit den Diplomen und Qualifikationen bitte in ein neues Thema. pixi |
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